Neuerungen bei Arbeitsverträgen

Nach Inkrafttreten der letzten Änderungen zum WissZeitVG überprüft das Personaldezernat nun alle neuen Vertragsabschlüsse für befristete Arbeitsverträge von Doktoranden auf ein weiteres Kriterium. Dabei kann darauf geachtet werden, ob das vom Gesetz geforderte Qualifizierungsziel mit der Befristungsdauer vereinbar ist und Promovierende können aufgefordert werden, detailliertere Zeitpläne zuzusichern (Einreichungstermin, Verfahrenseröffnung für die Promotion). Noch ist den Beteiligten unklar, welche Konsequenzen (ggf. mehrfache) Verstöße gegen solche Zeitpläne haben und wie mit Verträgen verfahren wird, bei denen das Qualifizierungsziel nicht im Zeitrahmen des Arbeitsvertrages erreicht werden kann. Darüber hinaus wird gegenwärtig diskutiert, wie und ob direkte Qualifizierungen ausschließende Drittmittel mit expliziten Qualifizierungszeitplänen vereinbar sind. Damit beginnt nun eine weitere Phase in der Umsetzung des WissZeitVG und es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen diese auf die Anstellung von Promovierenden als wissenschaftliche Mitarbeitende haben.