• Öffentliche Debatten

    500 Jahre Disputation

    Logo der Leipziger Disputation

    Im Sommer 1519 fand an der Universität Leipzig die Leipziger Disputation zwischen Martin Luther und Johannes Eck, einem papsttreuen Theologieprofessor statt. Dieses Gespräch bedeutete die endgültige Trennung Martin Luthers von der Kirche und war eines der bedeutendsten Ereignisse der Reformation.

    Disputationsatelier

    Wo?: Neues Rathaus (Festsaal)
    Wann?: 25. Juni 2019, 10:00 bis 18:00 Uhr

    In Erinnerung an die Disputation, die sich dieses Jahr zum 500. Mal jährt, veranstaltet die Leipziger Debattier- & Disputations-Gesellschaft (LDDG) in Kooperation mit der Stadt Leipzig am 25. Juni von 10:00 bis 18:00 Uhr das Disputationsatelier im Festsaal des Neues Rathauses.

    Hier beschäftigen wir uns damit, wie man richtig disputiert. Gemeinsam mit den erfahrenen TrainerInnen der LDDG werden wir uns der Frage stellen, wie man sinnvoll argumentiert und sich gut rhetorisch ausdrückt.

    Nach einem theoretischen Teil werden die TeilnehmerInnen Thesen zu tagesaktuellen Themen disputieren, Argumente austauschen und unsere Tipps in der Praxis ausprobieren können.

    Final analysieren wir gemeinsam das Thema “Mit Religion Staat machen”, welches nach dem Disputationsatelier von Prof. Dr. Thomas de Maizière (CDU) und Gregor Gysi (Die Linke) disputiert wird und bereiten uns auf die Teilnahme an der Disputation vor.

    Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte unter disputation@lddg.de mit einer kurzen E-Mail an und zögern Sie nicht, sich mit allen Fragen an uns zu wenden.

    Leipziger Disputation

    Wo?: Paulinum – Aula/Universitätskirche St. Paul
    Wann?: 25. Juni 2019, 20:00 Uhr

    Am Abend veranstaltet in Erinnerung an die Leipziger Disputation die LDDG gemeinsam mit der Universität Leipzig und in Kooperation mit der Stadt Leipzig sowie der Thomaskirche im Paulinum – Aula/Universitätskirche St. Pauli eine weitere Disputation. Prof. Dr. Thomas de Maizière und Gregor Gysi werden ab 20:00 Uhr moderiert von Heike Schmoll (FAZ) über das wichtige gesellschaftliche Thema “Mit Religion Staat machen” disputieren.

    Wir freuen uns auf die Disputation zu diesem spannenden Thema zwischen den beiden und laden Sie allen herzlich ein, vorbeizukommen und zuzuhören.

    Schreiben Sie uns gerne bei Fragen eine E-Mail an disputation@lddg.de

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    Öffentliche Debatte im Rahmen des Jahres der Demokratie zum Thema “Braucht unsere Demokratie öffentlich-rechtliche Medien in der digitalen Informationswelt”

    Pünktlich zum Quartalsende schwebt er in den Briefkasten: der Rundfunkbeitrag-Bescheid. 52,50 € für die Demokratie. Denn nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts nimmt der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine essentielle Funktion für die demokratische Ordnung und das kulturelle Leben Deutschlands wahr. Doch hängt unsere Demokratie tatsächlich an der Heute Show, den Rosenheim-Cops oder den Bergrettern?

    Das haben wir zusammen mit Lehrkräften der Universität Leipzig und Vertretern des Mitteldeutschen Rundfunks in einer öffentliche Debatte am 24.10.2018 im Paulinum diskutiert.

    Für den öRR reden:

    1. Boris Lochthofen (Direktor des Landesfunkhauses Thüringen, ehem. Geschäftsführer der Regiocast GmbH & Co (Radio PSR, R.SA))
    2. Prof. Dr. Timo Meynhardt (Dr. Arend Oetker Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Führung an der HHL) und
    3. Nils Seidel (Streitpunkt Leipzig)

    Gegen den öRR:

    1. Prof. Dr. Sonja Ganguin (Professur für Medienkompetenz- und Aneignungsforschung an der Universität Leipzig)
    2. Christopher Franzen (Geschäftsführer Frank Otto Medienbeteiligungs GmbH & Co. KG) und
    3. Dr. Alexander Fink (Assistant Professor, Institute for Economic Policy an der Universität Leipzig)

    Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es einen Mitschnitt vom MDR.

    Ein herzliches Dankeschön gilt unserem langjährigen und treuen Sponsor, der Altenburger Brauerei, die uns auch dieses Mal wieder großzügig unterstützt haben.

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    Leipzig debattiert im Rahmen des Jahres der Demokratie

    v.l.n.r.: Nils Seidel (Finanzer der Leipziger Debattier- & Disputations-Gesellschaft), Ulrich Hörning (Bürgermeister und Beigeordneter für Allgemeine Verwaltung) und Pascal Schaefer (Präsident der Leipziger Debattier- & Disputations-Gesellschaft)
    © André Matthei

    Die Leipziger Debattier- & Disputations-Gesellschaft beteiligt sich am Jahr der Demokratie mit öffentlichen Debatten und Workshops an Schulen. Im Jahr 2018 hat der gemeinnützige Verein bereits 45 Schulklassen an verschiedenen Leipziger Schulen besucht. In den Debatten wird den Jugendlichen gezeigt, wie eine vorbildliche demokratische Streitkultur aussieht. Zuerst werden die Argumente auf der Bühne ausgetauscht, danach gibt es einen intensiven Austausch mit dem Publikum. In den Schlussreden gehen sowohl die Pro- als auch die Contra-Seite auf die genannten Punkte der Gegenseite und auf die Belange des Publikums ein. Am Ende wählen die Zuschauerinnen und Zuschauer das Team mit den überzeugenderen Argumenten.

    In den sich anschließenden Workshops wird Wissen zum Umgang mit anderen Meinungen vermittelt. Die Jugendlichen üben den strategischen Aufbau von Argumentationen. Da die Seiten zugelost werden, lernen sie, wie sie sich in die Gegenseite hineinversetzen können. Themen sind zum Beispiel das Absenken des Wahlalters oder die Vergabe von Parlamentssitzen.

    Es werden außerdem Schulungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen durchgeführt, in denen Demokratiepädagogik und eine demokratische Schulkultur im Fokus stehen. Zielgruppe sind dabei sowohl diejenigen, die bereits seit langem unterrichten, als auch angehende Lehrerinnen und Lehrer.

    Bei der Organisation von Debatten arbeitet der Leipziger Debattier- & Disputations-Gesellschaft e. V. mit dem studium universale der Universität Leipzig zusammen. Für die Debatten und Workshops an Schulen stimmt man sich eng mit dem StadtElternRat ab. Die Workshops für Lehrerinnen und Lehrer finden mit Unterstützung der Initiative Bildung in Zukunft (IBiZ e. V.) statt und bei den Workshops für angehende Lehrer/-innen besteht eine Kooperation mit dem Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig.

    Termine:

    24. Oktober 2018

    Die große Mediendebatte mit Vertretern des MDR
    Es debattieren sechs Debattierer/-innen in demokratischer Manier über die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien in der digitalen Informationswelt.

    Zeit:
    19-21 Uhr

    Ort:
    Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli
    Augustusplatz 10
    04109 Leipzig

    19. Dezember 2018

    Leipziger Debatte mit Oberbürgermeister Burkhard Jung
    Oberbürgermeister Burkhard Jung zieht nach 20 Jahren Kommunalpolitik sein Resümee. Gemeinsam mit dem Publikum debattiert er in demokratischer Manier.

    Zeit:
    19-21 Uhr

    Ort:
    Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli
    Augustusplatz 10
    04109 Leipzig

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    ZEIT DEBATTE – Nordostdeutschen Debattiermeisterschaft Leipzig 2018

    Kultivierte Debatten scheinen heute in dem von Fake News und alternativen Fakten geprägten, postfaktischen Zeitalter, in dem viele ihre Meinungen nur noch in Twitter- und Facebook-Filterblasen kundtun, eine Seltenheit geworden zu sein, aber es geht auch anders. Am 14. und 15. April 2018 hat Streitpunkt Leipzig, der studentische Debattierclub der Universität Leipzig, die ZEIT DEBATTE – Nordostdeutsche Debattiermeisterschaft Leipzig 2018 ausgerichtet und damit einen wichtigen Beitrag zu der vorbildlichen, demokratischen Streitkultur geleistet. Schirmherr der Veranstaltung war Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.

    Die Turnierserie ZEIT DEBATTEN wird vom Verband der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) seit 2001 in Zusammenarbeit mit der Wochenzeitung DIE ZEIT veranstaltet. Medienpartner ist das ZDF. Die Karl Schlecht Stiftung tritt als Bildungspartner der Serie auf. Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr ganz besonders von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung gefördert.

    Beim sportlichen Hochschuldebattieren wird nach festen Regeln gestritten und eine strukturierte Auseinandersetzung, sowie eine genaue Analyse von verschiedenen inhaltlichen Positionen zu kontroversen Themen gefördert. Gestritten wurde übrigens im British Parliamentary Style (BPS). Der Aufbau der Debatten ist an das britische Unterhaus angelehnt, in dem sich Regierung und Opposition gegenübersitzen. Im BPS-Format werden unter anderem die Europa- und Weltmeisterschaften im Debattieren ausgerichtet. Da dieses Format ein rhetorischer Wettstreit ist, reflektieren die vorgebrachten Argumente nicht zwingend die persönliche Meinung der Redenden.

    Vorrunden:

    Am 14. April 2018 fanden die Vorrunden der ZEIT DEBATTE – Nordostdeutsche Debattiermeisterschaft Leipzig 2018 an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig statt.

    Die Themen der Debatten waren:

    VR1: Dieses Haus glaubt, dass Eltern ihren Kindern positivere Erwartungen an ihre Zukunft vermitteln sollten, als realistisch sind.

    VR2: Dieses Haus würde Parteien dazu verpflichten regelmäßig Stimmungsbilder ihrer Mitglieder zu aktuellen Standpunkten einzuholen.

    VR3: Dieses Haus als die EU würde Esperanto als verpflichtende erste Fremdsprache im Schulunterricht einführen.

    (Infoslide: Plansprachen werden im Gegensatz zu natürlichen Sprachen künstlich geschaffen. Esperanto ist eine Plansprache, die durch eine vereinfachte Grammatik und Vokabeln, die überwiegend aus indogermanischen Sprachen stammen, zu einer leichten Lernbarkeit führen soll. Heute gibt der Esperanto-Weltbund eine Anzahl von ca. 1.000 Muttersprachlern an. Schätzungen gehen von 0,5 -1.0 Mio. Sprechern aus.)

    VR4: Dieses Haus würde Reparationen an die damaligen Opfer oder deren Nachfahren für die verfehlte ökonomische Politik der Wiedervereinigung zahlen.

    (Infoslide: In der DDR gab es mehrere Maßnahmen der Enteignung von Betrieben und Besitztümern mit dem Ziel des Schaffens von Volkseigentum. Im Rahmen der Wiedervereinigung stellte sich die Frage, wie mit den Volkseigenen Betrieben (VEB) verfahren werden sollte. Ein Entwurf sah eine Coupon-Privatisierung vor, d.h. ein System von, an die DDR-Bürger auszugebenden, Anteilsscheinen. Die Bundesregierung entschied sich jedoch im Juli 1990 für eine Privatisierung zu Höchsterlösen. Letztendlich erhielten vornehmlich westdeutsche Investoren die Zuschläge.)

    Halbfinale:

    Am 15. April 2018 fand das Halbfinale der ZEIT DEBATTE – Nordostdeutsche Debattiermeisterschaft Leipzig 2018 an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig statt.

    Das Thema lautete: “Dieses Haus würde es erlauben, gesetzt dem Fall es ist möglich, Lebensjahre zu übertragen.”

    Zum Finale wurden zwei Teams aus Berlin, eins aus Dresden und eins aus Göttingen zugelassen.

    Finale:

    Am 15. April 2018 fand die Finaldebatte der Nordostdeutschen Debattiermeisterschaft im Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli statt – einem Ort, an dem das gesprochene Wort immer sehr wichtig war. Im Jahre 1545 predigte Martin Luther dort selbst. Heute dient das Paulinum als Kirche und Aula der Universität Leipzig, einer Institution mit einem Bildungsauftrag für unsere liberale Demokratie. Daher ist eine Finaldebatte im Paulinum ein ganz besonderes Highlight für Leipzig und für die Universität.

    Die damalige Universitätskirche wurde vor 50 Jahren in einem Staat, in dem Studenten für das Einfordern öffentlicher Debatten mit drakonischen Strafen belegt wurden, gegen jeden Widerstand gesprengt. Nun hat der erste rein studentische Wettstreit der Argumente in diesem wundervollen, neuen Saal stattgefunden. Damit haben wir einen wichtigen Beitrag zu der Leipziger Zivilgesellschaft und dem Leipziger Demokratieverständnis geleistet.

    Die Ehrenjury beim Finale der Nordostdeutschen Meisterschaft in Leipzig bestand aus Prof. Dr. Alexander Deeg, Professor für praktische Theologie an der Universität Leipzig und Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland, Cindy Roleder, deutsche Leichtathletin, die sich auf den 100-Meter-Hürdenlauf und den Siebenkampf spezialisiert hat und Tina Reimann, Veranstaltungskoordinatorin im DDG-Vorstand. Ihre Aufgabe war es, die beste Finalrede zu küren.

    Ein Grußwort zur Wichtigkeit des Widerspruchs hat Prof. Dr. Deeg gehalten. Der Universitätsorganist Daniel Beilschmidt stimmte die Zuschauer mit einem Orgelspiel, in Anlehnung an die Leipziger Disputation von 1519, auf den Redewettstreit ein.

    Das Thema der Finaldebatte lautete: “Dieses Haus glaubt, dass Deutsche patriotischer sein sollen”. Gewonnen hat die schließende Opposition aus Göttingen vertreten durch Nikos Bosse und Habakuk Hain, Studenten der Georg-August-Universität Göttingen. Außerdem kürte die Ehrenjury Christoph Kebschull zum besten studentischen Einzelredner.

    Es war den Ausrichtern eine Ehre und ein großes Vergnügen, in Leipzig zum zweiten Mal ein bedeutendes Debattierturnier der ZEIT DEBATTEN-Turnierserie ausrichten zu dürfen und damit ein Zeichen für die vorbildliche, demokratische Streitkultur zu setzen.

    Für alle die, die nicht dabei sein konnten, gibt es einen Mitschnitt der Finaldebatte vom Zentrum für Medien und Kommunikation der Uni Leipzig:

    Zu guter Letzt möchten wir noch unseren Sponsoren, Partnern und Förderern danken, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Ein herzliches Dankeschön gilt unseren langjährigen und treuen Sponsoren, die uns auch dieses Mal wieder großzügig unterstützt haben: Altenburger Brauerei, Denn’s Biomarkt LeipzigStarbucks, SEDruck in der Brüderstraße, LieferMaus.de – Getränke Lieferservice LeipzigFeinbäckerei Falland.
    Regionale Förderer: Studentenwerk Leipzig (Kulturförderung), StuRa Uni Leipzig (insbesondere Referate Hochschulpolitik, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur), Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Carl und Anneliese Goerdeler Stiftung.
    Partner: Schloss WackerbarthFachschaftsrat Jura an der Universität Leipzig, Fachschaftsrat Politikwissenschaft an der Universität Leipzig, Fachschaftsrat Theologie an der Universität Leipzig, Fachschaftsrat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Leipzig
    Ein besonderer Dank gilt dem Verband der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) e.V. für die unermüdliche Arbeit für das studentische Debattieren in Deutschland.

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    Alumni-Meisterschaft im deutschsprachigen Debattieren

    Am 3.2.2018 fand die Alumni-Meisterschaft im deutschsprachigen Debattieren (Alumni-Cup 2018) zum ersten Mal in Leipzig statt.

    In Kooperation mit dem studium universale und mit der freundlichen Unterstützung der Deutschen Debattiergesellschaft brachte der Streitpunkt Leipzig die Veranstaltung an die Universität Leipzig.

    Die Finaldebatte fand im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina statt. Da es sich hierbei um einen Wettbewerb handelte wurde das Thema “Dieses Haus würde private Nachhilfe ersatzlos streichen” erst 15 Minuten vorher bekannt gegeben.

    Gewonnen haben Dessislava Kirova und Pegah Maham aus der Eröffnenden Regierung.

    Die Ehrenjury (Prof. Dr. Frank Gaunitz, Prof. Dr. Birgit Dräger, Torsten Rössing, Gunter Böhnke und Ralf-Torsten Speler) kürte Marcel Giersdorf zum besten Einzelredner.

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    Workshop – Debattieren in der politischen Bildung

    In der zweiten Dezemberhälfte 2017 haben zwei unserer Mitglieder einen Workshop für eine politische Jugendorganisation des Ring Politischer Jugend Sachsen e.V. gehalten. Im theoretischen Teil wurde der Fokus neben den obligatorischen Werten einer vorbildlichen, demokratischen Streitkultur diesmal auf Verhandlungsstrategien im politischen Kontext gelegt. Die neu erworbenen Debattierfähigkeiten helfen den Teilnehmenden u.a. beim Abwägen der Interessen verschiedener Betroffenengruppen, beim Verhandeln über konkrete politische Inhalte oder den Streit um den richtigen Weg innerhalb und außerhalb des Parlaments.

    Wir freuen uns, dass wir durch diese Veranstaltung das Debattieren für Mediziner zugänglich machen konnten. Umso mehr freuen wir uns über das positive Feedback:

    „Der Workshop war eine gute Einführung in methodische Grundlagen der Rhetorik aus theoretischer Sicht. Durch direktes Feedback zu ein paar kurzen Übungen haben die Teilnehmenden außerdem hilfreiche Ratschläge für die Anwendung im politischen Alltag bekommen.” – Teilnehmer des Workshops

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    Workshop – Debattieren für Mediziner

    Bereits im Dezember 2017 hat eines unserer Mitglieder einen Workshop für angehende Mediziner auf der Deutschlandkonferenz UAEM engagieren, gehalten. In dieser Veranstaltungen konnten wir einiges von dem Wissen, welches wir durch regelmäßiges Debattieren erlernten, weitergeben. Die neu erworbenen Debattierfähigkeiten helfen den Teilnehmenden u.a. beim finden von relevanten Argumenten bei Förderanträgen, im Patientengespräch oder beim verteidigen von Standpunkten in Drucksituationen.

    Wir freuen uns, dass wir durch diese Veranstaltung das Debattieren für Mediziner zugänglich machen konnten. Umso mehr freuen wir uns über das positive Feedback:

    „Ich habe es als extrem hilfreich empfunden die eigenen Standpunkte, die einem in unserem Kontext schon selbstverständlich vorkommen auf den Punkt bringen zu müssen. Besonders die kritischen Zwischenfragen haben einen hier ziemlich gefordert” – Teilnehmer des Workshops

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    Neue Mitglieder gesucht!

    Debattierer*in gesucht!

    Vorkenntnisse: Keine erforderlich.

    Viele unserer Debattierer*innen begannen beim Streitpunkt Leipzig und wurden dank unserer Workshop-Serie und Turnierfahrten zu brillanten Rednerinnen und Rednern.

    Du solltest lediglich daran interessiert sein, deine rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern und dich mit globalen Themen zu befassen.

    Vielleicht bist du vor dem ersten Training nervös; hab keine Angst. Selbst unsere Gewinner der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft waren am Anfang nervös und haben es weit gebracht.

    Was ist Debattieren?

    Die Debatten drehen sich meist um anspruchsvolle Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
    Es treten Teams von jeweils zwei oder drei Debattierer1innen gegeneinander an. Pro‐ und Contraseite werden zugelost. Dies dient dazu, das rationale Argumentieren zu trainieren, Toleranz für andere Meinungen zu entwickeln und die Fähigkeit zu schulen, Themen von verschiedenen Seiten zu betrachten.

    In 15‐minütiger Vorbereitungszeit werden in Teamwork Argumente gesammelt und die Teamstrategie erörtert. Danach hält jede*r Redner+in eine Rede von sieben Minuten, in der er/sie immer auch auf die Reden der Gegenseite eingeht. Die Kürze der Vorbereitungszeit dient der Steigerung der Belastungsfähigkeit, erfordert Teamplay und schult die Fähigkeit, Themen und Argumente schnell zu durchschauen.

    Jede Debatte wird daraufhin von unseren ausgebildeten und erfahrenen Juroren bewertet und jede*r Redner*in erhält individuelles Feedback, um seine/ihre Fähigkeiten zu verbessern. Somit lehrt das Debattieren rhetorische Fertigkeiten, fachübergreifendes Wissen, Teamfähigkeit, Weltoffenheit und rationales Argumentieren.

    Was bringt mir das?

    Vorteile durch Debattiertraining:

    + Freie Rede wird geschult
    + Antizipations
    + und Reaktionsfähigkeit wird verbessert
    + Durchdenken von Argumenten und Gegenargumenten
    + Akkumuliert viel Wissen

    Vorteile durch Juriertraining:

    + Stärkt Konzentrationsfähigkeit
    + Schult Feedback geben
    + Lehrt Moderieren von Entscheidungsfindungsprozessen
    + Schult Beobachten durch die neutrale Brille

    Debatten

    deutsch immer montags, 18:30 – 20:30 Uhr

    englisch immer donnerstag, 18:30-20:30 Uhr

    Im neuen Seminargebäude in Raum 121 am Hauptcampus.

    Wir freuen uns auf Euch!

    Kommt auch, wenn ihr noch keine Erfahrung im Debattieren habt, aber glaubt, dass ihr ganz gerne Schachspielen mit Worten lernen möchtet. Wir bringen euch das nötige Handwerkszeug bei.

    Darüberhinaus gibt es auch die Möglichkeit an Seminaren und Turnieren teilzunehmen, auf denen ihr Debattanten und Debattantinnen aus ganz Deutschland kennenlernt und eure Fähigkeiten rapide verbessert.

    Anmeldung für unseren Verteiler:


  • Allgemein

    Workshop – Debattieren an Schulen

    Bereits im Oktober 2017 haben drei unserer Mitglieder einen Workshop für Schülerinnen und Schüler am F.A.-Brockhaus-Gymnasium gehalten. Vor dem Workshop fand in der Aula eine Debatte samt Erklärung der Methode statt. In den beiden Veranstaltungen konnten wir einiges von dem Wissen, welches wir durch regelmäßiges Debattieren erlernten, weitergeben. Die neu erworbenen Debattierfähigkeiten helfen den Schülern u.a. beim Halten von Referaten, dem Schreiben von Erörterungen und mündlichen Prüfungen.

    In den Worten des Lehrers:

    „Der Debattier-Workshop ist ein Muss für alle Schulen! Es sind vor allem die praktischen Übungen, in denen die SchülerInnen ihre Argumentations- und Redesicherheit intensiv schulen können und auch Spaß dabei haben.

    Sie erfahren ganz konkret, wie Gedanken entwickelt, gewichtet und strategisch passend formuliert werden können. Sie stoßen dabei zwangsläufig an ihre kommunikativen Grenzen und versuchen gemeinsam, diese zu überwinden. Die formalen Spielregeln bringen die Jugendlichen dazu, besser zuhörend und effektiver zu kommunizieren. Sie üben sich darin, konstruktiv und mit Respekt zu streiten. Das Modul ist sehr handlungsorientiert und nutzt die Themen aus der Lebenswirklichkeit der SchülerInnen. Dadurch gelingt es, sie zu gewinnen und bei ihnen einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Dieser Workshop ist zum einen ein attraktives Training der kommunikativen Kompetenzen und zum anderen ein wichtiger Baustein in der politischen Bildung.”

    Wir freuen uns, dass wir durch diese beiden Veranstaltungen das Debattieren für Schüler zugänglich machen konnten. Umso mehr freuen wir uns über das positive Feedback:

    „Ich empfand die Übungen als sehr bereichernd und hatte sogar noch viel mehr Spaß, als ich es mir vorher vorstellen konnte.” – Teilnehmer des Workshops

  • Allgemein

    Öffentliche Debatte zur Finanzierung des Bildungswesens

    Kita, Schule, Studium – Soll Bildung etwas kosten?

    Der demografische Wandel verursacht explodierende Kosten und Investitionen in die Bildung werden für die öffentliche Hand schwieriger. Wären Studiengebühren deshalb ein probates Instrument?
    In der dritten DonnerstagsDebatte wurd eine Frage gestellt, die in immer mehr Ländern mit Ja beantwortet wird: Soll Bildung etwas kosten?

    In der Regierung redeten Lucas Wotzka, Prof. Dr. Rochus Leonhardt und Pegah Maham gegen die Opposition aus Jona Grimm, Prof. Dr. Claus Altmayer und Tina Rudolph.
    Die Studierenden und Wissenschaftler verteidigten dabei auf dem Podium auch Positionen, welche nicht zwingend die eigene Meinung widerspiegeln.

    Für alle, die nicht dabei sein konnten, ist hier der Videomitschnitt:


    Ein herzliches Dankeschön geht an die Altenburger Brauerei und Starbucks für die Unterstützung mit Freigetränken.

    http://uni-l.de/ddiskurs

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